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Beiene Global

Verfahren

Stanzen von Stromschienen

Presskraft, Schneidspalt, Werkzeuggeometrie und Butzenführung — der Arbeitsgang, der Lochqualität und Werkzeugkosten zugleich bestimmt.

Beim Stanzen entscheiden sich Lochqualität und Werkzeugkosten zugleich, und beide hängen an derselben Größe: am Schneidspalt zwischen Stempel und Matrize. Er wird als Prozentsatz der Werkstoffdicke je Seite eingestellt — bei Kupfer üblicherweise um zehn Prozent, in einem Arbeitsbereich von etwa fünf bis zwölf Prozent. Ist er zu klein, treffen sich die Bruchlinien von Stempel und Matrize nicht, der Werkstoff reißt statt sauber zu scheren, die Schnittfläche zeigt ein zweites Scherband, und der Stempel verschleißt schnell. Ist er zu groß, wächst der Kanteneinzug, und der Butzen neigt dazu, beim Rückhub aus der Matrize mitgezogen zu werden. Die Stanzkraft ist der Lochumfang mal Werkstoffdicke mal Scherfestigkeit des Werkstoffs, sodass ein Formloch in dicker, harter Schiene ein Vielfaches dessen verlangen kann, was ein kleines Rundloch in geglühtem Kupfer braucht. Legen Sie die Maschine auf den ungünstigsten Fall im Zeichnungssatz aus, nicht auf den Durchschnitt.

Der Schneidspalt wirkt auf die Werkzeugstandzeit stärker als jede andere Stellgröße. Richtig eingestellt verschiebt er die Kosten je Loch um nahezu eine Größenordnung.

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