Herausgebende Stelle: DIN
DIN 43673-1
Lochbilder und Schraubverbindungen für Stromschienen
DIN 43673-1, ausgegeben im Februar 1982 und vier Seiten lang, legt Bohrungen und Schraubverbindungen für Stromschienen mit rechteckigem Querschnitt fest. Sie gibt Lage und Größe der Bohrungen an, dazu Grundlagen für die Auslegung der Schraubverbindungen, und gilt für Gleichstrom und für Wechselstrom bis 60 Hz. Sie ist kurz, sie wird breit referenziert, und sie steht sehr oft ohne Maßangaben auf einer Kundenzeichnung — in der Erwartung, dass Sie ohnehin danach arbeiten. Technisch dahinter stehen der Randabstand gegen Ausreißen, die Lochteilung gegen die Stromverdrängung um die Bohrungen und der Lochdurchmesser gegen Schraubenspiel und Kontaktfläche.
Technischer Hintergrund
Stanzen
Schneidspalt für Stromschienen aus Kupfer und Aluminium
Schneidspalt je Seite an 6–20 mm Kupfer- und Aluminiumschienen einstellen, die Schnittfläche lesen und die Grathöhe auf der Zeichnung angeben.
Normen
Lochbilder an Stromschienen und was DIN 43673-1 tatsächlich festlegt
Was die vier Seiten der DIN 43673-1 regeln, die Technik hinter Randabstand, Teilung und Lochdurchmesser, und warum DIN 46433 keine Schienennorm ist.
Stanzen
Auslegung der Presskraft für das Stanzen von Stromschienen
Die tatsächlich benötigte Stanzkraft aus Scherfestigkeit und Lochumfang berechnen und mit vernünftiger Reserve einer Maschine von 300–800 kN zuordnen.
Werkstoffe und Oberflächen
Was eine geschraubte Stromschienenverbindung zuverlässig macht
Engewiderstand, Zielwerte für den Kontaktdruck, Wahl der Beschichtung und warum das Anziehdrehmoment die Schraubenvorspannung nur schlecht abbildet.
Normen und Konformität
Verfahren
