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Beiene Global

Verfahren

Verwinden von Stromschienen

Verwindelänge, Querschnittsverzug und wann ein Verwinden die richtige Antwort ist statt einer Hochkantbiegung.

Ein Verwinden dreht die Schiene um ihre eigene Längsachse, meist um eine Anschlussfläche in eine andere Ebene zu bringen, ohne den Radius zu verlangen, den eine Hochkantbiegung bräuchte. Maßgeblich ist die Verwindelänge: Je länger der Übergang, desto geringer die Dehnung an den Kanten; ist die Verwindung zu kurz, dünnt der Querschnitt an den Ecken aus und verzieht sich. In der Praxis ist ein Verwinden oft genau dort das richtige Mittel, wo eine Hochkantbiegung das falsche ist, denn die Hochkantkraft wächst mit dem Quadrat der Schienenbreite, und die Innenfaser neigt zum Ausknicken. Die richtige Wahl ist meist eine Werkzeug- und Taktzeitfrage, keine Frage der Machbarkeit.

Wo eine Hochkantbiegung einen unpraktikablen Radius verlangt, prüfen Sie ein Verwinden mit anschließender Flachkantbiegung, bevor Sie eine geschraubte Ecke vorsehen.

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